8. Januar bis 7. Februar 2010

Das Pfefferminzprinzip

Franziska Haas-Straßer

Johanna Nieroba

Brigitte Steininger

Werner Straßer

von links

Brigitte Steininger, Franziska Haas-Straßer, Werner Straßer, Johanna Nieroba

Franziska Haas-Straßer     Geld, Macht, Liebe / Acryl auf Leinwand

Franziska Haas-Straßer   Wer ohne Sünde ist...   /  Acryl auf Leinwand

Johanna Nieroba   "geht unter die Haut" Tryptichon / Mischtechnik, Acryl, Pigmente, 24Karat Blattgold, Schleifpapier

Brigitte Steininger    Allez Hopp (Kartenhaus) / Holzschnitte, Schablone auf Holzplatten

Brigitte Steininger   Späte Liebe I und II  / Lindenholz, Späne

Werner Straßer    Die Zweige senken sich  /  Digitalfotografie

Werner Straßer   Peperoni-scharf  /  Digitalfotografie

 

 

26. Februar bis 4. April 2010

Christof Rehm

landscapes

Foto, Litho, Bronze

Kurzvita

2004 - 2009
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Imhof 
und Günther Förg (Meisterschüler)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2010
foto-box, Kunsthalle whiteBOX, München
fühl förg-nügen, Kunsthalle whiteBOX, München

2009
silent spaces, H2 – Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg
Wasser, Museum Krumbach

2008
absolutely, Tamarind Gallery, Albuquerque, USA
SP_A1242, Städtische Galerie am Graben, Augsburg (solo)
Position Fotografie, Galerie der Künstler, München
Jahresausstellung, AdbK, München

2007
tavola calda, Kunstverein Heilbronn
Jahresausstellung, AdbK, München

2006
ausgesucht, Museum Krumbach
Ostallgäuer Kunstausstellung, Künstlerhaus Marktoberdorf

2005
Schwäbischer Kunstpreis, Augsburg
Europäische Lithografietage, München

2004
L‘Art Souabe en Mayenne, Frankreich



Stipendien und Preise

USA-Stipendium am Tamarind Institute for Lithography, UNM
Projektstipendium des Akademievereins AdbK München
Projektstipendium der Stiftung Kunstakademie München
Katalogförderung der LfA Förderbank Bayern
Projektförderung des Kulturbüros Augsburg

www.christof-rehm.de

 

Bericht in der Augsburger Allgemeinen -

Feuilleton regional vom 5. März 2010

 

 

16. April bis 16. Mai 2010

Ieva Jansone

geb. 1971 in Jurmala, Lettland

Studium der Kulturtheorie in Riga

European Film College in Dänemark

 

Polaroids

 

Eine Tasse ist eine Tasse ist eine Tasse – und viel mehr

Kunstverein Bobingen zeigt polaroids von Ieva Jansone

16.04 - 16.05.2010

„Nichts ist unmittelbarer als die Polaroid-Fotografie“, sagt Ieva Jansone, die sich auf Analog-Fotografie spezialisiert hat und 2007 die Technik der Sofortbilder für sich entdeckte, „am Ende steht das Bild, das sich nicht mehr verändern lässt, weder der Ausschnitt, noch die Belichtung oder die Tiefenschärfe.“ Zwei Jahre intensiver Auseinandersetzung liegen hinter ihr, in der vor allem der Umgang mit der Kamera (Polaroid SX-70, Polaroid Image) stand. „Die Polaroid-Kamera hat eine andere Perspektive als die Analog-Kamera. Ich bin immer noch überrascht über das Ergebnis.“

Ieva Jasone hat sich den „fremden Blick“ und die Unmittelbarkeit der Sofortbildkamera zu eigen gemacht. Aus dem Zusammenwirken von Kamera- und Künstlerblick sind intensive poetisch-dokumentarische Bilder entstanden. Sie erzählen von Dingen und Menschen und den Beziehungen, in denen sie stehen: Ein Kind lehnt an einer Hauswand; es hat einen grünen Luftballon im Arm. Ein paar Bilder später die Bahngleise bei Augsburg, die die Gedanken in Richtung Zukunft oder Vergangenheit öffnen. Ieva Jansone stellt Bezüge her – zeitliche ebenso wie räumliche – und in dieser „Bezugnahme“ erzählt sie leise, aber eindringlich Geschichten. Die Polaroid-Kamera verleiht den einzelnen „Objekten“ dabei eine ungewöhnlich hohe Authentizität. Eine Tasse ist eben mehr als eine Tasse.

Ieva Jansone (geb. 1971 in Jurmala, Lettland) lebt und arbeitet seit 10 Jahren in Augsburg. Die künstlerische Laufbahn der studierten Kulturtheoretikerin begann 1998 mit einem Aufbaustudium am European Film College in Dänemark (Stipendium Nordic Council). Bis heute prägt der Film ihre Arbeit, die sie selbst als narrative, poetisch-dokumentarische Fotografie bezeichnet.
Seit 2007 ist Ieva Jansone Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Schwaben Nord und Augsburg e.V.

Indre Zetzsche, Kulturwissenschaftlerin MA

in memorian

rainy day

 

Ausstellungen

2010   Teilnahme am Kunstprojekt 48 h Neuköln, zusammen mit Indre Zetzsche

             (Texte "Morgen schneit es")

2009  Einzelausstellung in der Rechtsanwaltskanzlei Laukaitis & Kapfer, Augsburg

      "Silent Spaces", Gruppenausstellung in H2 - Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast

      Augsburg

      61. Große Schwäbische Kunstausstellung, Augsburg

      Sonderausstellung der 61. Großen Schwäbischen Kunstausstellung

      "Lebenswirklichkeiten", Gruppenausstellung des Berufsverbands Bildender Künstler,

      Augsburg

      Gruppenausstellung in der Galerie Art Private, Kasse

2008   Teilnahme am internationalen Fotoprojekt "We Are Having Weather" für die Organisation

            "Transcultural Exchange", Boston, USA

         28. Friedberger Kunstausstellung, Friedberg

2007   27. Große Nordschwäbische Kunstausstellung, Donauwörth

         59. Große Schwäbische Kunstausstellung, Augsburg

2006   Einzelausstellung in Riga, "Flüchtlingsmilch"

2005   "Pax 2005", Zeughaus Augsburg

          "StadtLandschaft, Neuerwerbungen und eigener Bestand IX", Neue Galerie im

        Höhmannhaus, Augsburg

2004   "Neuerwerbungen der Städtischen Kunstsammlungen", H2 im Glaspalast, Augsburg

             Einzelausstellungen in Kopenhagen und Augsburg, "Flüchtlingsmilch"

2003    "3 Tage freie Räume", Augsburg, zusammen mit der lettischen Fotografin Anda Bankovska

2002    Einzelausstellung in Augsburg "Tschaika"


www.jansone-photo.de

dingedieichmag.blogspot.com

http://fraenkisch.blogspot.com/2010/04/ieva-jansone-polaroids.html

Feuilleton Regional vom Mai 2010

Foto: Wolfgang Diekamp

 

18.Juni bis 25. Juli 2010

Andreas Decke

"HÄUSLICH"

 

Vernissage am Freitag, den 18.6.2010, 19:30 Uhr

Einführung:   Jürgen Schmid, M.A., Leiter Heimatmuseum Zusmarshausen

Musik:         Annika Schmid, Klavier

                  Vera Decke, Klarinette

Andreas Decke

geb. 1961 in Würzburg, lebt und arbeitet seit 1996 in Zusmarshausen

1983 - 87 Studium an der FH Augsburg, Fachbereich Gestaltung /

              Umweltgestaltung

Seit 1988 freischaffender Künstler

1999 Kunstpreis der Arno-Buchegger-Stiftung, Augsburg

2000 Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für

       Wissenschaft, Forschung und Kunst (Katalog)

2007 Kunstpreis des Landkreises Augsburg (Katalog)

2010 Kunstpreis der Stadt Krumbach

Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler

Fernsehlicht   Öl auf Leinwand

Häuser / Garagen frühmorgens    Öl auf Leinwand

Der Blick aus dem Atelierfenster ist ein Klassiker in der Geschichte der Malerei, für Andreas Decke die Initialzündung für den Perspektivenwechsel des „notorischen Landschaftsmalers“. Ein Alltagsblick, eine Banalität, eine immer wiederkehrende Selbstverständlichkeit. Andreas Decke zeigt Ausschnitte von Häusern. Fast ausschließlich sind es Bauten der 1960/70er Jahre aus den ersten großen Neubaugebieten, die sich wirtschaftswunderlich um die gewachsenen Dorfkerne gelegt haben und heute noch – nicht wirklich vorteilhaft – das Erscheinungsbild unseres Landes prägen.

 

Warum irritieren Gemälde von Wänden, Fenstern, Garagen, geschnittenen Thujahecken und Hausdächern einer austauschbaren Siedlung? Vielleicht, weil man von der Malerei eher schöne und bedeutende Dinge erwartet? Welche Veränderung geht vonstatten, wenn ein Künstler durch den Akt der künstlerischen Gestaltung Banalität, Hässlichkeit und Bedeutungslosigkeit adelt? Bilder, die zunächst Anstoß erregen oder gar Ärger provozieren, können möglicherweise eher als gefällige Bilder Gedanken auslösen, die den Betrachter geistig zu neuen Ufern aufbrechen lassen ...

Jürgen Schmid,  Museum Zusmarshausen

Balkon - schräge Schatten    Öl auf Leinwand

Schattenspiel auf Fassaden    Öl auf Leinwand

 

Vom Wesen der Veränderung

 

Einführung zur Ausstellung „Häuslich“ mit Malerei und Druckgrafik von Andreas Decke

in der Galerie im Unteren Schlösschen des Kunstvereins Bobingen am 18. Juni 2010

 

von Jürgen Schmid, Museum Zusmarshausen

 

 

Wer eine Ausstellung eröffnet, blickt meist auf eine lange Wegstrecke zurück. Da müssen Kontakte geknüpft, Absprachen getroffen, Termine verschoben werden. Die Einladungskarte will gestaltet, adressiert, verschickt sein. Und natürlich sollten Bilder gemalt, getrocknet, gerahmt, ausgewählt, eingepackt, aufgehängt werden. Betrachtet der Wanderer auf den Pfaden der Kunst die einzelnen Etappen seiner Reise genauer, so findet seine Erinnerung viele Bilder, Begegnungen und Weggefährten. Einen treuen Begleiter aber streift der Rückblick sicher immer wieder: die Veränderung. Darüber möchte ich heute abend sprechen: über die Veränderung des Künstlers im Akt des Schaffens, über die Veränderung von „Bildern“ durch den Prozess des „Abbildens“, die Veränderung von „Bildern“ im Vorgang des Ausstellens und schließlich über die hoffentlich mögliche Veränderung des Publikums durch die Betrachtung der Bilder.

 

Begeben wir uns also zusammen mit Andreas Decke auf die Reise, zurück an den Ursprung seiner Idee zu der neuen Bildserie „Häuslich“, die heute abend beim Kunst­verein Bobingen ihre öffentliche Uraufführung erlebt. Begleiten wir den Künstler auch auf dem Weg, den ein Ausstellungsprojekt von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Eröffnungsabend stets nehmen muss. Was zunächst vielleicht banal, vermeintlich all­zu bekannt, möglicherweise gar langweilig klingt, möge der folgende Werkstattbericht möglichst anschaulich illustrieren und erkenntnisprovozierend konkretisieren.

 

Von der Wahl des Themas:

Die Faszination des Alltäglichen

 

Wer Andreas Decke, seine Bilder und den inzwischen altgedienten Vernissageredner in den letzten zehn Jahren kreuz und quer durch Schwaben begleitet hat, der wird eine gravierende Veränderung schon bemerkt haben, als ihm die Einladungskarte aus dem Briefkasten entgegen gefallen ist. Bei seinen größeren Einzelausstellungen seit der Jahrtausendwende – welch bedeutend klingende Zeitangabe – hat der frän­kisch-bayerisch-schwäbische Maler nahezu ausschließlich Landschaften gezeigt, so in Oberschönenfeld, Zusmars­hausen, Augsburg, Wertingen, Krumbach und zuletzt in Diedorf. Hier in Bobingen finden wir uns mit irritierenden Ansichten von Häusern un­vermittelt in einen ganz anderen Kosmos versetzt.

 

Als „Chronisten der schwäbischen Landschaft“ habe ich Andreas Decke vor einem Jahr in Diedorf bezeichnet, eine Zuschreibung, die von der Presse erwartungsgemäß willig aufgegriffen wurde. Farben und Formen, Jahreszeiten und Wetter, Licht und Schatten, Wind, Sonne und Regen, alle Erscheinungsformen von und in „Landschaft“ hat der Maler über einen erstaunlich langen Zeitraum dokumentiert, durchdekliniert, typologisiert – stur und geduldig, mit einer sonderbaren Beharrlichkeit und Unbeug­samkeit vermeintlich lukrativeren Strömungen des Kunstbetriebes gegenüber. Enge Wegbegleiter haben sich bei einem Besuch im Atelier so manches Mal gefragt, wann

es genug sein würde mit Bildern von der mittelschwäbischen Landschaft seiner (Wahl) Heimat, in der offenbar ein unerschöpfliches Reservoir an Inspiration stecken muss. Für Andreas Decke ist diese Landschaft offensichtlich fast so etwas wie eine gefunde­ne Skulptur, der er gar nicht genug weiße Leinwände als Opfer darbringen zu können schien. Ein beinahe unheimliches Verlangen schien den Maler anzutreiben, immer tiefer in die Geheimnisse des einmal gewählten Themas einzudringen – eine obsessive Auffassung von Kunst, von Weiterentwicklung und Vervollkommnung im übrigen, die man eher in der japanischen Tradition zu Hause wähnt denn in deutschen Landen.

 

Nun muss ein gegenständlich arbeitender Künstler naturgemäß immer einen konkreten Gegenstand seines Interesses auswählen. Andreas Decke scheint im letzten Jahr eine radikale Veränderung in der Wahrnehmung seiner Umwelt vollzogen zu haben – oder zumindest in dem Teil seiner Wahrnehmung, den er uns – der Öffentlichkeit – in Form von Bildern mitteilen will. Der Blick aus dem Atelierfenster ist als Atelierblick ein Klas­siker in der Geschichte der Malerei. Der tägliche Blick aus dem Atelier im Anbau des Zusmarshauser Söldhauses also war die Initialzündung für den Perspektivenwechsel, ein Alltagsblick, eine Banalität, eine immer wiederkehrende Selbstverständlichkeit, ja Unabänderlichkeit. Plötzlich erschien dieser jahrelang ignorierte Ausblick festhaltens­würdig, dokumentationswert, malbar. Welche innere Veränderung den Künstler zu diesem – für ihn und sein monolithisches Werk – beinahe revolutionären Perspektiven­wechsel bewogen haben mag, müsste einer in­diskreten tiefenpsychologischen Frage vorbehalten bleiben. Jedenfalls haben wir die erste Veränderung auf der „long and windy road“ von der Idee zur Ausstellung gefun­den: das Haus als neues Thema eines notorischen Landschaftsmalers.

 

Ein erstes Fazit lässt sich ziehen: Was auch immer Andreas Decke uns an Gemälden vorsetzt, stets erzählen diese Bilder von den einfachen, scheinbar unbedeutenden Beobachtungen des Alltags, die wir oft achtlos an uns vorbeiziehen lassen. Das gilt für die ältere Serie von Stilleben – „Verlassene Orte“ war eine Ausstellung im Schwäbi­schen Volkskundemuseum Oberschönenfeld im Jahr 1999 betitelt – ebenso wie für die Landschaften und neuerdings die Häuser. Andreas Deckes Bilder rühmen die Faszi­nation des Unspektakulären.

Vom Bild zum Abbild:

Die Entstehung von Malerei

 

Was aber geschieht nun mit dem einmal entdeckten „Bild“, wenn es vom Künstler tat­sächlich mit malerischen Mitteln „ins Bild“ gesetzt wird? Welchen Weg geht ein „Bild“, das im Auge des Betrachters zunächst eine flüchtige, vergängliche Erscheinung ist, wenn der Betrachter sich entscheidet, dieses – zunächst nur ihm alleine für einen kur­zen Augenblick zugängliche – „Bild“ materiell „aufzubewahren“, sei es in Form einer Fotografie, einer Skizze, eines Ölgemäldes? Es vollziehen sich unweigerlich bewußte oder unbewußte Entscheidungsprozesse, die determinierend und verändernd auf die vorgefundene Realität des „Bildes“ einwirken. Der erste dieser Entscheidungsschritte ist zwangsläufig die Wahl eines dokumentationswürdigen Ausschnitts aus dem Gesamtbild. Es ist von weitreichender Konsequenz für den Aussagegehalt und die Wirkung eines „Abbildes“, wie man die Grenzen eines Bildausschnittes festlegt, an welcher Stelle man die Trennlinie setzt zwischen dem Teil der Wirklichkeit, den man in seinem „Abbild“ überliefern möchte und dem Teil, der außen vor bleiben soll – jeder fotografisch dilletierende Knipser weiß das nur zu gut.

 

Andreas Decke zeigt uns immer nur Ausschnitte von Häusern. Fast ausschließlich sind es Bauten der 1970er Jahre, aus den ersten großen Neubaugebieten, die sich wirtschaftswunderlich um die gewachsenen Dorfkerne gelegt haben und heute noch – nicht wirklich vorteilhaft – das Erscheinungsbild des Landes prägen. Durch die Wahl eines bestimmten Ausschnitts verändert sich die Wahrnehmung dieser meist unbeach­teten Strukturen. Plötzlich werden bestimmte Linien – Wände, Dachkanten und deren Schatten – dominant, treten massiv in den Vordergrund. Architektonisch gedachte und als statische Elemente geplante Fluchten von Dächern und Hauswänden scheinen im „Abbild“ geradezu einen grafischen Sinn zu ergeben.

 

Ein weiterer Schritt ist die Wahl der Lichtverhältnisse, in denen das Bild festgehalten werden soll. Sprichwörtlich ist die Redewendung: Etwas in ein gutes Licht setzen. In der Malerei ist diese Bemerkung nicht nur metaphorisch zu verstehen, sondern ganz wörtlich, im Sinne eines handwerklichen Vorgangs. Andreas Decke zeigt uns gleich-mäßig ausgeleuchtete Hauswände, darüber friedlichen blauer Himmel, eine Lichtregie ohne dramatische Zwischentöne oder grelle Dissonanzen. Seine Häuser strahlen in diesem Licht eine eigentümliche Ruhe und Würde aus – ein Eindruck, der durch die oftmalige Abwesenheit von Spuren menschlichen Bewohntseins noch verstärkt wird.

 

Aber jenseits all dieser Entscheidungsprozesse im malerischen Detail ist bereits die Übertragung des Gesehenen in ein dauerhaftes Medium bemerkenswert. Die Doku­mentation eines flüchtigen Augenblicks in der Malerei, die einen festgelegten Stellen­wert im gesellschaftlichen Kontext als anerkannte Kunstform hat, verändert den Wert des Abgebildeten erheblich. Nehmen wir nur die materielle Form des „Abbildes“: Eine Leinwand, Requisite und Symbol des Künstlertums seit jeher, bemalt mit Farbe, zum Abschluß mit einer Rahmung versehen, die dem Bild eine finale Amtlichkeit verleiht: Der subjektiv gewählte Ausschnitt wird mittels Rahmen beglaubigt, will sagen: Genau so – und nicht anders – wollte ich, der Maler dieses Bildes, die Wirklichkeit sehen.

 

Ein zweites Fazit könnte lauten: Zum Wesen der abbildenden Kunst – also Fotografie oder gegenständliche Malerei – gehört es merkwürdigerweise, dass sie ihren Gegen­stand im Akt des Abbildens mehr verändert, als vielen von uns bewußt ist. Und eine Frage taucht auf: Verleiht der Akt des Malens banalen Erscheinungen wie Häuser aus den 1970er Jahren eine Würde, die man ihnen nicht zutraut und die sie vielleicht auch gar nicht haben?

Von der Materie zum Kunstwerk:

Die Praxis der Ausstellung

 

Wir haben bisher gesehen, wie ein Künstler sich und seinen Gegenstand im Akt des künstlerischen Schaffens verändert. Aber noch hängt (oder steht) das entstandene Werk im Atelier des Malers und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Auf die „Veröf­fentlichung“ von Kunst haben sich im Laufe der Zeit zwei Institutionen spezialisiert: das Museum und vor allem die Galerie. Diesen Institutionen werden traditionell spezi­fische Eigenschaften zugeschrieben: Seriosität, Professionalität, Dignität. Man geht in ein Museum oder in eine Kunst-Galerie gleichsam als wie in einen Musentempel. Die meisten Besucher verbinden damit eine Sphäre der Hochkultur, der man Achtung und Respekt entgegenzubringen hat, eine quasi-sakrale Atmosphäre, in der man sich im Angesicht der Kunstwerke – wenn überhaupt – nur flüsternd zu unterhalten getraut.

 

Welche Funktion hat nun eine Galerie für bildende Kunst? Zeitgenössische Kunst wird heute meist zuerst in einer Galerie präsentiert, sie erblickt dort – „fabrikneu“ und hin­sichtlich ihrer Bedeutung noch unentscheiden aus dem Atelier des Künstlers kommend – „das Licht der Welt“. In der Galerie wird das Kunstwerk zuerst mit Bedeutung aufge­laden, die Galerie ist somit einer der Orte, an denen „Bedeutung“ generiert wird. In jüngerer Zeit sind merkwürdigerweise auch viele Museen dazu übergegangen, diese Aufgabe der Erstpräsentation und Bedeutungsgenerierung von Kunst zu übernehmen. Aber vielleicht ist dieser Befund doch gar nicht so merkwürdig, wie es zunächst scheint: Denn Künstler und Museum passen eigentlich gut zusammen, bilden eine Symbiose in ihrer Funktion als Erzeuger und Hersteller von Bedeutung.

 

Es macht einen gravierenden Unterschied, wo ein Gegenstand – in unserem Falle ein Bild – sich befindet, einen Unterschied hinsichtlich der Einschätzung seiner Deutung und Bedeutung. Es ist entscheidend, in welcher Gesellschaft er sich befindet, wieviel Raum man ihm zugesteht, in welches Licht man ihn setzt. Wer je die traurige Daseins­form von zusammengepfercht abgestellten Gemälden im Hinterzimmer einer Galerie oder im Depot eines Museums gesehen hat, der weiß, wovon ich spreche.

 

Museen und Galerien wissen natürlich um diese Zusammenhänge. Eine Ausstellung arbeitet deshalb immer mit einfachen theatralen Inszenierungstricks: Grundlage jeder wirkungsvollen Präsentation ist die gezielte Vereinzelung der Objekte. Nicht eine un­übersichtliche Menge an Sinneseindrücken soll auf den Betrachter einströmen, sondern wenige ausgewählte Objekte dürfen so viel Raum wie möglich für sich beanspruchen. Diese Vereinzelung hat – wie alle weiteren Inszenierungstricks – eigentlich nur einen einzigen Zweck: die Bedeutung des ausgestellten Objekts höchstmöglich zu steigern, dem Betrachter zu suggerieren, er werde des Anblicks von etwas Hochbedeutendem, Wertvollem, Einzigartigem teilhaftig. Selbes gilt somit auch für die Lichtführung in einer Ausstellung, Ziel ist die perfekte Ausleuchtung – die Metaphorik des „Ins-rechte-Licht-Rückens“ haben wir ja schon beleuchtet.

 

Diesen musealen Inszenierungsmechanismen wurden natürlich auch die Bilder aus Andreas Deckes Serie „Häuslich“ unterworfen. Die Wirklichkeit, die auf den Bildern „dargestellt“ ist, wird somit musealisiert, aus ihrem ursprünglichen Kontext herausge­löst, in einen neuen Kontext überführt, mithin museumswürdig gemacht. Die Galerie ist damit der ideale Generator von Bedeutung. Ein Bild, das aus dem Atelier in eine Galerie kommt, erfährt hier eine Veränderung im Sinne von Wertschöpfung, Bedeu­tungszuwachs, Auratisierung.

 

Künstler verweisen gerne auf Museumsankäufe ihrer Werke: Der Hinweis „Werke in öffentlichem Besitz“ fehlt in kaum einer Künstlervita, auch wenn die Mehrzahl dieser angekauften Werke anschließend das geschilderte triste Depotleben fristen muss. Das Museum figuriert somit als der Ort der höchsten Bedeutungsstufe: Wer im Museum ist, hat es geschafft. Aus dem Museum gibt es, anders als bei der Galerie, die bewußt als Durchgangsstation angelegt ist, meist kein Entrinnen mehr. Was das Museum er­wirbt, ist als dauerhafter Besitz vorgesehen.

 

Es folgt als drittes Fazit: Ausstellungen in Galerien oder Museen bilden Wirklichkeit nicht ab, sondern konstruieren Wirklichkeit. Der Transfer eines Gemäldes aus dem Atelier des Künstlers in eine öffentliche Galerie zum Zwecke der Ausstellung löst auto­matisch Veränderungen in der Wahrnehmung des Bildes aus, auch wenn man es diesem oberflächlich nicht ansieht. Das Bild betritt einen Durchgangsraum, in dem es – mit Hilfe theatraler Inszenierungskniffe – mit Bedeutung aufgeladen wird. Das Bild verlässt die Galerie mit einer neuen Bedeutungsebene und höherer Wertschätzung. Es ist von der Materie – mit Farben übersäte Leinwand – zum Kunstwerk geworden.

 

Von der Kunst im Angesicht des Betrachters:

Ein Wille zur Veränderung?

 

Zu Beginn habe ich mit Blick auf Andreas Deckes „Häuser“ von irritierenden Bildern gesprochen. Warum sollten Wände, Fenster, Türen oder Dächer eines austauschbaren Neubaugebiets der Generation 1970 irritieren? Vielleicht, weil man von der Malerei eher schöne und bedeutende Dinge erwartet? Weil es dem Betrachter zunächst fast wie Betrug vorkommt, wenn er nun auch noch in einer Kunstgalerie mit den Zumutungen des Alltags konfrontiert wird? Welche Veränderung geht vonstatten, wenn ein Künstler durch den Akt der künstlerischen Gestaltung Banalität, Häßlichkeit und Bedeutungs­losigkeit adelt? Vielleicht ein Denkprozess des Künstlers, der in einem Denkprozeß des Betrachters seinen Widerhall finden könnte: Bilder, die zunächst Anstoß erregen oder gar Ärger provozieren, können möglicherweise eher als gefällige Bilder Gedanken auslösen, die den Betrachter geistig zu neuen Ufern aufbrechen lassen ...

 

Das abschließende Fazit stellt eine Frage an uns alle, die wir heute abend Kunst be­trachten: Wie verändert das, was wir hier in der Ausstellung sehen, uns selbst? Denn wenn es uns nicht verändern würde, wenn wir lediglich unsere mitgebrachten Vorstel­lungen, Vorannahmen und Vorurteile wieder mit nach Hause nehmen würden, dann wäre der Weg in die Ausstellung vergebens und ohne Mehrwert gewesen ...

 

 

17. September bis 17. Oktober 2010

Mitgliederjahresausstellung

"ÜBERGÄNGE"

Annedore Dorn,  

Günther Fleischmann,   

Gisela Frank, 

Ingrid Häring-Guggenberger, 

Franziska Haas-Straßer,  

Wolfgang Haase,

Jutta Hass,  

Anneliese Hirschvogl,  

Johanna Nierobe,   

Heinrich Nowak, 

Dr. Klaus Nowotny,  

Günther M. Nietsch,  

Jeannette Scheidle,  

Theo Schilling,   

Brigitte Steininger,  

Werner Straßer,

Karla Weis, 

Hildegard Winkler,  

Rudl Zimmermann, 

Franz Josef Zistler

Die Künstlernamen von links unten nach rechts:

1. Reihe: Franz Josef Zistler, Ingrid Häring-Guggenberger, Dr. Mario Cervino, Jutta Hass, Rudl Zimmermann

2. Reihe: Hildegard Winkler, Jeannette Scheidle, Anneliese Hirschvogl, Annedore Dorn

3. Reihe: Brigitte Steininger, Karla Weis, Franziska Haas-Stra?er, Gisela Frank, Günther Fleischmann

4. Reihe: Theo Schilling, Johanna Nieroba, Werner Straßer

Laudatio Übergänge von Dr. Mario Cervino

 

Anneliese Hirschvogl

„Entschweben“

2-tlg. Bild je 180 x 30 cm

 

Wechselspiel zwischen fließenden und pastosen Acrylfarben, aufgesetzte z. T. übermalte Collage.

Zum Titel:

Es geht um den kleinen Moment des Übergang s, bei einer bevorzugten Beschäftigung, der einem die Flügel verleiht um in eine andere Welt zu entschweben. D.h. der Punkt, an dem man den leiblichen Körper nicht mehr spürt und nur von den Gedanken in eine andere Welt getragen wird.

Es könnte auch der Moment des Einschlafens zum Traum sein oder der vom Leben ins Jenseits.

So gesehen ist es auch eine kleine Hommage an unsere verstorbene liebe

Kollegin Gisela Heim .

 

Günther Fleischmann    Chechov lächelt zum 150. Geburtstag  / Blei-, Farbstiftzeichnung

Gisela Frank    Verbindung I   /  Aquatinta Radierung, Rostdraht, Kupferplatte

      

Franziska Haas-Straßer

Kleine Lust I  /   Acryl auf Papier              Kleine Lust III  /  Acryl auf Papier

Jutta Hass   Begegnung  /  Paperclay - Skulptur

Günther M. Nietsch     Wachablösung  / Acryl

Heinrich Nowak   Kirschbäume auf La Jacotte  /  Kaltnadelradierung

Klaus Nowotny   Strukturübergänge  /  Carborundum

Brigitte Steininger    Prinzessin auf der Erbse oder ist die Erbse roh oder gekocht  /  Beton

Werner Straßer    Ohne Titel  /  Digitalfotografie

Karla Weis   Vom Frühling in den Sommer  /  Ölpastell auf Aquarell

Hildegard Winkler    Nephentes coccinea    /   Aquarell

 

22. Oktober bis 14. November 2010

BURGA ENDHARDT / Zeichnung

BERND RUMMERT / Objekte

Vernissage am Freitag, den 22. Oktober 2010 um 19:30 Uhr

Musikalische Einführung ohne Worte

Walter Bittner

Helmut Troendle

Auszüge aus der Einführung zur Ausstellungseröffnung "Heimarbeit"- Objekte von Bernd Rummert gehalten von Frau Sabine Sünwoldt, Leitung Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen, 19.07.2010

Burga Endhardt

Buga Endhardt.jpg

1961           geboren in Günzburg

1977-80      Ausbildung zur Paramentenstickerin

1984-1990   Akademie der Bildenden Künste, München

1988-1996   Lukas, Valentina und Alban

lebt und Arbeitet in Augsburg

Preise und Stipendien:

1995  Kunstpreis des Landkreises Günzburg

1999  Debütant des Bayerischen Ministeriums für Bildung und Kunst

2000  Stipendium des Hochschulförderprogramms

2002  Schwäbischer Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg

2008  Grafikpreis der Stadt Senden

         Magnus-Remy-Kunstpreis, Irsee

Einzelausstellungen:

2001  Augsburg, Galerie "Die Ecke"

        Füssen, Städtisches Museum, Katalog

2004   Günzburg, Vermessungsamt

2005  Luxemburg, Galerie Orfeo

        Heimatmuseum Krumbach/Schwaben

2006  Koblenz, Galerie Eva Tent

2007  Leeder, Galerie Fricks-Huth

        Schwäbisches Volkskundemuseum

        Oberschönenfeld, Schwäbische Galerie, katalog

2008  Kunstsammlungen Museen Augsburg

        Neue Galerie im Höhman-Haus

        Füssen, Kunstraum Maurer

        Ulm, Galerie Tobias Schrade

2009  Regensburg, Galerie Knyrim

2010  Koblenz, Galerie Eva Tent

Gruppenausstellungen:

2002  Augsburg, Kunstpreis Kreissparkasse Augsburg

2006  Kunstsammlungen Museen Augsburg

        Eröffnungsausstellung, Zentrum für Moderne Kunst im Glaspalast H2,

        Katalog

        Bad Zwischenahn, Galerie Modere

        Wiesbaden, Galerie Cornelissen

2008  Höchstädt, Schloss Höchstädt, "Donau" Katalog

        Bad Kötztingen, Galerie im Woferlhof

        Bad Zwischenahn, Galerie Modere, "Feder"

2009  Fürstenfeldbruck, Kunstverein Haus 10

        mit Christoph Dittrich und Bernd Rummert

        Karlsruhe, Art Karlsruhe, Stand Galerie Noah, Augsburg

2010  Schmalkalden, Trimorph, Kunsthaus am Markt

        mit Christoph Dittrich und Katja von Lübtow

www.burga-endhardt.de

Burga Endhardt    O.T. /  Öl auf Papier

Burga Endhardt    Unterwegs  /  Kreide, Öl auf Papier

 

Bernd Rummert

ip1905-075

07.10.1951   geboren in Schweinfurt

1973 – 1978 Ausbildung zum Fachlehrer für Kunsterziehung und Sport

1981 – 1987 Studium der Bildhauerei bei Professor Leo Kornbrust

                    an der Akademie der Bildenden Künste, München

1987            Meisterschüler und Diplom der Akademie der Bildenden Künste, München

1987 – 1990 Assistent von Leo Kornbrust an der Akademie der Bildenden Künste,

                  München

1992           Kulturförderpreis der Stadt Schweinfurt

2009           Kunstpreis der Stadt Krumbach

Einzelausstellungen

1988 Städtische Sammlungen Schweinfurt, Galeriestudio

1991 Kunstverein Bayreuth, Altes Schloss

1993 Städtische Sammlungen Schweinfurt, Galeriestudio

1995 Museum Landsberg, „Ansichtssache“, mit Manfred Herma

1997 Galerie Kulturesk, Augsburg, „Ansichtssache 2“ mit Manfred Herma

1998 Galerie Kunsträume, Bayreuth, „Ansichtssache 3“ mit Manfred Herma

2000 Kirche St. Andreas, Augsburg, „Ansichtssache 4“ mit Manfred Herma,

2000 Haus 10, Fürstenfeldbruck, „Konsequent“ mit Jürgen Meyer und Andreas Opiolka,

2001 Galerie Kulturesk, Augsburg

2002 „dazwischen“ mit Rainer Hahn & Stefan Stoll, Augsburg

2006 Kunstverein Bobingen, Galerie im Unteren Schlösschen

2009 Haus 10, Fürstenfeldbruck, mit Burga Endhardt und Christoph Dittrich

2009 Augsburg, Atelierausstellung mit Christoph Dittrich

2009 Städtische Galerie Wertingen, mit Christof Dittrich,

2010 Museum Schwabmünchen, „Heimarbeit“

2010 Heimatmuseum Stadt Krumbach, „Mirabilien“, mit Florian Arnold

2010 Kunstverein Bobingen, Galerie im Unteren Schlösschen, mit Burga Endhardt,

Gruppenausstellungen

1982 „Fläche und Körper zum Raum“, Wasserburg

1989 Ausstellung der Akademie München, in Arcidosso/Italien

1992 Leo Kornbrust und seine Studenten stellen aus, St. Wendel

1995 Bildhauer in Deutschland, Augsburg

1997 Ausstellung „Kunstpreis Wertingen“, Wertingen

1999 „Kunst ist Medizin für die Seele III“, Krankenhaus Schwabmünchen

2007 Ausstellung zum 5. Kunstpreis 2007; Kunstverein Bobingen, Katalog

2007 „3 Tage Ohrentheater“ , ehemalige Jugendherberge, Augsburg

2007 29. Ostallgäuer Kunstausstellung, Marktoberdorf

2007 Schwäbische Skulptura, Kloster Buxheim

2007 Große Schwäbische Kunstausstellung, Augsburg

2008 BBK-Ausstellung, München Lorem ipsum“,

2008 München, Autorengalerie,

2008 Toskanische Säulenhalle Augsburg, „Standpunkte“,

2008 „Das kleine Format“, Ecke-Galerie, Augsburg

2009 „Das kleine Format“, Ecke-Galerie, Augsburg

2010 Kloster Irsee, Ausstellung des BBK

 

Arbeiten im öffentlichen Raum

Stadthalle Schwebheim

Städtische Sammlungen Schweinfurt

Kirche St. Andreas, Augsburg

Rathaus Krumbach

www.bernd-rummert.de

Bernd Rummert    Im Atelier Konradshofen

Bernd Rummert

26. November bis 19. Dezember 2010

Mitgliederjahresausstellung der Amateure

Malerei und Kunsthandwerk

Gabriele Gruss-Sangl,  Sabine Häuser,  Margit Hafner,  Angelika Köster,   Jörg Peter Krüger, Tanja Leodolter,  Karin Leplat,  Gerhard Mangold,       Sigrid Mayr, Christine Moll,  Klaus Philipp,  Marlene Profé,  Otto Regner,   Ute B. Reinhardt,  Helmi Schüler

Foto: Marcus Planckh

von links: Jörg Peter Krüger, Gerhard Mangold, Angelika Köster,

Tanja Leodolter, Ulrike Knoefeldt-Trost, Gabriele Gruß-Sangl, Klaus Philipp, Sigrid Mayr, Margit Hafner, Marlene Profé, Otto Regner

 

Blick in den Stucksaal

Keramik und Holzobjekte von Klaus Philipp / Bilder in Acryl von Marlene Profé

Gabriele Gruß-Sangl     Meer IX  /  Öl auf Leinwand

Gabriele Gruß-Sangl      Begegnung im großen Weiß  /  Öl auf Leinwand

Sigrid Mayr    Unipark-Objekte   Aquarell/Tusche

Sigrid Mayr    Schwingungen   Aquarell/Tusche

Margit Hafner    ohne Titel / Acryl

Christine Moll     bottles / Acryl auf Leinwand

Jörg Peter Krüger       Midas  /  Installation

Tanja Leodolter   Innere Welten & Äussere Welten  /  Mischtechnik, Bleisift

       

             Innere Welt  Mischtechnik                                  Äußere Welt   Öl auf Papier

             Tanja Leodolter

 

 

 

 

 


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