20.1. bis 26.2.2006

Anja Güthoff

Malerei und Zeichnungen

   

 

Unterwegs1

 

Wohin

 

10. März bis 2. April 2006

Heinrich   Oellers

1913 - 1978

  

Gedächtnisausstellung

Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen

geb. 8. Juli 1913   in Grebben/ Oberbruch im Rheinland

1933                      Studium der Glas- und Kirchenmalerei in Köln bei Prof. Osten und

                                Prof. Seuffert

1937 - 1939         Architekturstudium TU Aachen bei Prof. Wendling,

                                TU München bei Prof. Döllgast und Prof. Graf

                                Besuch der Münchner Kunstakademie

1939 - 1945          Kriegsteilnahme, Fronteinsatz in Frankreich und Russland,

                                amerikanische Gefangenschaft

1944 - 1978          Heirat, mit seiner Familie in Bobingen ansässig

1945 - 1950          freischaffender Künstler

                                Kreuzwegstationen für die Kirche in Straßberg,

                                Wandmalereien für Fa. Glanzstoff/Oberbruch zum 50-jährigen

                                Jubiläum

1950 - 1952          Studium der Pädagogik in Lauingen

1952 - 1957          Volksschullehrer

1957 - 1968          Realschullehrer für Deutsch und Kunsterziehung in Bobingen und

                                Königsbrunn

                                Dozent und Gutachter am Staatsinstitut München-Pasing zur

                                Ausbildung von Kunsterziehern

1968 - 1978          Gründungsdirektor der Realschule Augsburg II

1969                       Verleihung d. Großen Medaille der Stadt Bobingen

1960 - 1978          Markt- bzw. Staadtrat in Bobingen

1972 - 1978          2. Bürgermeister der Stadt Bobingen

gest. 8. August 1978

 

Heinrich Oellers hat mit dem Studium der Kirchenmalerei und Architektur die Grundlage für sein facettenreiches Künstlertum erworben. Geprägt durch Kriegserlebnisse vertiefen sich Glaube und Heimatliebe zum Leitbild seines vielfältigen Wirkens in Kunst, Pädagogik und Politik.

Selbstbildnis als Student im Alter von

23 Jahren, Köln 1936

Die Ausstellung dokumentiert das freie Schaffen wie auch sein öffentlich-künstlerisches Gestalten. Ohne Berührungsängste experimentiert Heinrich Oellers mit Motiven, Stilfiguren, Materialien und Techniken.

 Ohne das Gegenständliche ganz aufzugeben, symbolisiert die grafische Linienführung in Figur und Fläche den Rhythmus allen Lebens

So spannt sich das Werk von der Gebrauchsgrafik über orginalgetreue Ansichten zum ausdrucksvollen Portrait oder religiösen Fresko.

Wahre Erfüllung findet er zeitlebens in der Natur, was sich auch in den späteren, kubistisch anmutenden Kompositionen darstellt.

Im Sinne der Nachkriegskunst thematisiert Heinrich Oellers in seinem Spätwerk gleichnishaft die Unfassbarkeit des Universums. Darin zeigt er sich als Mahner und Optimist.

1970

DieGrandiosität der Technik und der möglichen Schau ins neu erschlossene All birgt die Gefahr, dass der Mensch sein letztes Ziel auf Erden vergisst und sich von Gott abwendet.

1950 - 1978 Öffentliches künstlerisches Wirken in der Region.

Plakate, Urkunden und Zeichnungen wie zur Markt-(1953) und Stadterhebung von Bobingen (1969) und Königsbrunn (19689; für Vereine und Heimatbücher.

Chronistische Schilderung schwäbischer und altbayrischer Kirchenpatrozienien sowie dörflicher und landschaftlicher Ansichten in Zeichnungen und Texten für die Augsburger Allgemeine Zeitung.

Bobingen, Unteres Schlösschen, 1950

 

7.April bis 7.Mai 2006

Rainer Kaiser

Passport - visuelle Reisedokumente

Für viele Menschen auf der Welt sind Landesgrenzen unüberwindbar in Ermangelung eines Reisepasses oder eines Visums. Wie die Erfahrung zeigt, ist selbst als Europäer die Einreise in viele Länder ohne Visum nicht möglich.

Die Ausstellung Passport beschäftigt sich mit diesen Grenzerfahrungen und den daraus folgenden Erfahrungen.

Gesammelt wurden die visuellen Reisedokumente von

Rainer Kaiser auf den Fluhäfen von Bankok, Abu Dhabi, Zürich,

Rio de Janeiro

 

 

13.Mai bis 18. Juni 2006

Bernd Rummert

und sein Versuch, sich einmal um die Erde zu drehen

Metallobjekte und Stempeldrucke

geb. 1951 in Schweinfurt

1981 – 1987 Studium der Bildhauerei bei Prof. Leo Kornbrust an der Akademie der Bildenden Künste, München

1987 Meisterschüler und Diplom der Akademie München

1987 – 1990 Assistent von Leo Kornbrust an der Akademie München

1992 Kulturförderpreis der Stadt Schweinfurt

 

www.bernd-rummert.de

Darin auch das Fernsehportrait (15 Minuten) über Bernd Rummerts Ausstellung "Versuch, sich einmal um die Erde zu drehen", 2006 im Kunstverein Bobingen

VseudEzd (Hoinza)

fotografiert von Lothar Zull (Schwabmünchen) 

Der Bildhauer Bernd Rummert unternimmt mit Metallobjekten und Stempeldrucken "seinen Versuch, sich einmal um die Erde zu drehen".

Auszüge aus der Schwabmünchner Allgemeinen vom 20.5.2006 von Ingeborg Anderson.

Aus "armen" Materialien - Holz, Draht, Fahrzeugschläuchen, Fundstücken - stellt der in Konradshofen lebende Bildhauer seine Reiseausrüstung zusammen; Geldsack, Schuhe, Reisebuch, Ansichtskarten, Geh-Hilfen. Er liefert auch noch die Umgebung mit - "Setzlinge", Wald", an eine schwäbische Heuwiese erinnernde "Hoinza", Gestelle zum Heu trocknen.

Angesichts dieser Ausrüstung wird das konsequent verfolgte Konzept des Künstlers deutlich:

Der Arbeitsprozess ist das Wesentliche. In seiner stetigen Wiederholung zeigt sich der Versuch, Zeit zu fassen, vorzudringen, und Gleichzeitig die Unmöglichkeit das Ziel zu erreichen. Bernd Rummerts Versuch beweist die grundsätzliche Relativität menschlicher Möglichkeiten. Denn die Schuhe sind aus Beton und durch eine Metallspirale verbunden. Der Geldsack besteht aus 5400 Zehnpfennigstücken, miteinander verbunden durch je vier Ringe.

Kaum transportabel und in pekuniärer Hinsicht nutzlos ist dieses Gebilde nur zeitweilig formlos. Entsprechend aufgehängt wird daraus ein exakter Kubus. "Feste Form im Zustand ihrer Auflösung", sagte bei der Vernissage Laudator Andreas Link.

Aus dem stetig wiederholten Drehen eines Drahtes um einen Holzstab entstehen gleichartige Grundelemente, die Rummert durch unterschiedliches Anordnen zu seinen "Landschaftselementen" formiert, wie bei seiner raumfüllenden "Erhabenen Landschaft".

Rummert stellt über dieses Spiel mit den Grundsatzfragen der Plastik nach Volumen, Fläche und Linie die Form auch ganz grundsätzlich in Frage.

 

VseudEzd  (Erhabene Landschaft),

fotografiert von Lothar Zull (Schwabmünchen)

 

VseudEzd (Setzlinge)

fotografiert von Lothar Zull (Schwabmünchen)

 

23. Juni bis 30. Juli 2006

Fragmente

Malerei, Holzobjekte, Holzschnitte

Norbert Kiening

 

Mischtechnik / Reines Leinen   200cm x 165cm Linde / Eisen

Mischtechnik / Reines Leinen   145cm x 180cm

Linde/Eisen

Homepage Norbert Kiening  www.norbert-kiening.de

 

10.September bis 8. Oktober 2006

Wändezeiten

Haupt- und nebenberufliche Künstler des Kunstvereins Bobingen

Teilnehmende Künstler:

Sorin Anca, Carina Dechent, Annedore Dorn,

Margarita van Dorsser, Birgit Fuchs, Jutta Hass, Wolfgang Haase, Elisabeth Hackel, Annemarie Mattler, Günther Nietsch,

Dr. Klaus Nowotny, Elisabeth Röder, Jeannette Scheidle,

Christina Weber, Hildegard Winkler, Rudolf Zimmermann

Carina Dechent  "Yiddishe Tango" (Fotografie)

Hildegard Winkler  "Frau"  (Mischtechnik)

Jeannette Scheidle  "verflossene Zeichen"  (Mischtechnik u. Drucktechnik auf Leinwand)

 

14. Oktober bis 19. November 2006

Hartmut Pfeuffer

Landschaft, Architektur und Menschen der Sahara

Malerei - Grafik - Fotografie

Erg Amga  (Öl auf Leinwand, 191x324 cm, 2006)

Sandsturm (Öl auf Leinwand, 191x324 cm, 2006)

Kraterlandschaft (Radierung) 1988/89

Salzkarawane, Fotografie

Hartmut Pfeuffer malt Landschaften,-weiträumige, menschenleere, Stille atmende Gegenden fernab bewohnter Landstriche, abseits des sog. modernen, technischen Lebens.

Seine Motive findet er in der Sahara, die er seit Beginn der 90er Jahre regelmäßig bereist. Dort zeichnet und fotografiert er. Die vor Ort entstehenden Studien werden zur Grundlage für Bildentwürfe, die er in seinem Höchstädter Atelier langsam entwickelt.

Etwa ein halbes Jahr arbeitet er an einem der großen Formate. Während dieser Zeit verlieren Skizzen und Fotos zusehends an Bedeutung.

 

24.11.2006 bis 17.12.2006

Mitgliederjahresausstellung

Amateure

Malerei und Kunsthandwerk

  

Elisabeth Blätz

Gabriele Durner

Margit Hafner

Sabine Knörrer

Jörg Peter Krüger

Klaus Philipp

Marlene Profé

Jutta Reichard

Karin Reichert

Otto Regner

Helmi Schüler

 

Jahresgabe 2006

 

Bernd Rummert

 

„Versuch, sich einmal um die Erde zu drehen…“

 

 

                 Mit der Rundzange gedrehte Bindedraht-Spiralen

                 auf Schieferplatte (Oberfranken)

11 Unikate

 

 

Preis für Mitglieder des Kunstvereins

111 Euro

 

Im freien Verkauf

135 Euro

 

 

Bernd Rummert:

1951 in Schweinfurt geboren

1981–87 an der Akademie der

Bildenden Künste, München:

-Studium der Bildhauerei bei

Prof. Leo Kornbrust

1987 -Meisterschüler und Diplom

1987-90 -Assistent von Leo Kornbrust

1992 Kulturförderpreis der Stadt

Schweinfurt

lebt und Arbeitet in Konradshofen/Schwabmünchen

 


  Kunstverein Bobingen e. V.      -      mail@kunstverein-bobingen.de      -      tel: (0 82 34) 13 44     -       Römerstraße 73     -     impressum